Diese Themenseite gilt allein einer bestimmten Selbstauslöser-Reihe und beschreibt deren Entwicklung in chronologischer Folge.

Text...

 

Eine Übersicht aller Canon Kameras findet sich im Canon Camera Museum.

1949: CANON SELF TIMER

direkter Momentauslöser, matt verchromt mit poliertem Aufzugsgriff, rot lackiertem Signalpunkt und höhenverstellbarer Leica-Glocke für Canon I, Bis Ende 1949 mit zusätzlicher Beschriftung 'Made in occupied Japan'.

1951: CANON SELF TIMER II

Momentauslöser mit Leica-Gewinde, matt verchromt, mit rotem Signalpunkt

Juli 1951

zusätzliche Beschriftung "Japan" oder keine.


 

1955: CANON SELF TIMER III

Im Mai 1955 erfüllte sich Canon den Wunsch nach einem im Design ihrer Kameras passenden Selbstauslöser.

Der Canon Self Timer III ist matt verchromt, hat abgeschrägte Kanten und Ecken sowie einen gerändelten Drehknopf, grün lackiert mit weißem Pfeil und Signalpunkt. Geblieben ist lediglich das Leica-Gewinde, das auf alle Kameras von Canon passte.

 

 

1957: CANON SELF TIMER IV

Im August 1956 brachte Canon mit der VT viele Neuerungen auf den Markt. Als im März 1957 dann die etwas abgespeckte Canon L2 folgte, fehlte nicht nur der eingebaute Selbstauslöser, sondern erstmals auch das passende Gewinde zum Aufschrauben an die Kamera.

Der Einfachheit halber griff man zunächst auf das Modell II zurück, verpasste ihm erstmals ein Compur-Gewinde und die Bezeichnung Self Timer IV. Dieser hielt sich nur wenige Wochen, bevor er durch den Canon Self Timer V ersetzt wurde.

1957: CANON SELF TIMER V

Nahezu baugleich zu seinem Vorvorgänger ist der Canon Self Timer V. Im Unterschied zum Self Timer III besitzt dieses Modell ein Compur-Gewinde sowie auf der Vorderseite ein zusätzliches „V“. Das neue Modell erschien im Mai 1957 zeitgleich zur Canon L1, ersetzte den Self Timer IV der Canon L2 (März 57) und wurde auch Zubehör der Canon L3 (Nov 57). Dabei hatte das "V" noch eine zweite Bedeutung: Alle drei Kameras gehörten zur Serie V der Canon Rangefinder Kameras.

1963: CANON SELF TIMER 6

Ein neuer Bedarf an einen Selbst­auslöser ergab sich für die Canon Demi (Feb 63), Canonex (Okt 63), Dial 35 (Nov 63) und Canonet 28 (Dez 68). Canon bezog sein neues Modell nun von einem Dritthersteller und verwendete zur Num­merierung erstmals arabische statt römische Zahlen.

Der Canon Self Timer 6 hat ein Compur-Gewinde, ist matt verchromt und besitzt eine schwarze Skala für die Vorlaufzeit sowie einen roten Signalpunkt mit Aufschrift 'Canon'.

1968: CANON SELF TIMER 7

Sehr ähnlich, aber etwas breiter als sein Vorgänger ist der Canon Self Timer 7. Er war spezielles Zubehör der Canon TL, eine abgemagerte Version der Canon FT QL Spiegel­reflex­­kamera, die einen besonders kräftigen Auslöse­hub benötigte, den das Modell 6 nicht mehr leisten konnte.

...


1974: CANON SELF TIMER 8

Im Mai 1974 erschien Canons letzter mechanische Selbst­auslöser. Er ersetzte das Modell 6 und wurde Zubehör für die TLb (Sep 74), TX (Mrz 75), Pocket 110ED (Mrz 75) und Pocket 110E (Mrz 75).

Der Canon Self Timer 8 hat ein Compur-Gewinde, ist matt verchromt und besitzt einen seitlichen Startknopf sowie einen schwarzem Signalpunkt.

1975: CANON SELF TIMER E

Mit der Schmalfilmkamera Auto Zoom 512XL Electronic gab es von Canon nun auch einen elektrischen Selbstauslöser mit der Bezeichnung Self Timer E. Er wird wie schon der bereits etablierte Canon Interval Timer E über einen Stiftkontakt an die Kamera gesteckt und so mit Strom versorgt. Wird die Kamera in den RL-Modus (Run Lock) ge­schaltet, hat man nach Knopfdruck genau 10 Sekunden, um sich ins Bild zu bringen.

letzte Änderung: 24.08.20