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1889: DER ERSTE SEINER ART

1894: BOSCO PHOTOGRAPHIE-AUTOMAT

Foto: Dt. Museum
Foto: Dt. Museum

Die Möglichkeit sich selbst zu fotografieren, kam für den Normalbürger erstmals 1889 in einem großen Automaten zur Anwendung, der gegen Einwurf einer Münze die vor sich stehende Person aufnahm und dann automatisch die Platte entwickelte und fixierte.
Der bekannteste dieser Automaten wurde der von dem Hamburger Conrad Bernitt 1894 konstruierte Bosco-Automat, benannt nach dem damals bekannten Zauberkünstler Bartolomeo Bosco. Dessen berühmtester Trick schien die Köpfe von zwei lebenden Hühnern, einem schwarzen und einem weißen, auszutauschen. Robert Houdini warf ihm öffentlich Tierquälerei vor, obwohl er wusste, dass dieser Trick eine Illusion war, die den Tieren kein Leid zuführte.

Ebenso spektakulär wie ungefährlich war Bernitts Apparat, der Köpfe auf eiserne lackierte Blechplatten bannte. Ihr aufgebogener Rand diente gleichzeitig als Entwickler- und Fixierschale. Es gab um 1900 wohl kaum einen Jahrmarkt oder Volksfest, auf dem dieser Automat nicht in Tätigkeit getreten wäre.

1926: PHOTOMATON

19xx: PHOTO BOOTH

1995: PURIKURA

Foto: Brian Adler
Foto: Brian Adler

letzte Änderung: 17.11.13